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	<title>You searched for Ringelblume - Pflanzenlexikon</title>
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	<description>Garten oder Balkon - die Flora wächst und gedeiht überall</description>
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		<title>Dill</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe Ross]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2013 17:20:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[D]]></category>
		<category><![CDATA[Slider]]></category>
		<category><![CDATA[(Anethum graveolens)]]></category>
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		<category><![CDATA[Dill-Tee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich habe Senf und Dill, mein Mann muss tun was ich will. Diesen Spruch murmelten einst junge Bräute auf Ihrem Weg zum Altar und steckten sich einige Dillsamen in die Schuhe. Ob das heute noch funktioniert? Man(n) sollte es mal ausprobieren.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ich habe Senf und Dill, mein Mann muss tun was ich will. Diesen Spruch murmelten einst junge Bräute auf Ihrem Weg zum Altar und steckten sich einige Dillsamen in die Schuhe. Andere reglementierten mit dieser Pflanzen-Kombination das Liebesleben. Ob das heute noch funktioniert? Man(n) sollte es mal ausprobieren.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_223" style="width: 198px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Dill-Anethum-graveolens.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-223" class="wp-image-223 size-medium" src="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Dill-Anethum-graveolens-188x300.jpg" alt="Dill (Anethum graveolens)" width="188" height="300" srcset="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Dill-Anethum-graveolens-188x300.jpg 188w, http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Dill-Anethum-graveolens.jpg 300w" sizes="(max-width: 188px) 100vw, 188px" /></a><p id="caption-attachment-223" class="wp-caption-text">Dill (Anethum graveolens)</p></div>
<p><em><div id='toc'><div id='toc_title' class='post-218'>Inhaltsverzeichnis</div>
<ul><li><a href="#Botanischer-Steckbrief">Botanischer Steckbrief</a></li>
<li><a href="#Verwechslungsgefahr-mit-giftigen-Pflanzen">Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen</a></li>
<li><a href="#Volkstmliche-Namen">Volkstümliche Namen</a></li>
<li><a href="#Heimat-und-Verbreitung">Heimat und Verbreitung</a></li>
<li><a href="#Inhaltsstoffe">Inhaltsstoffe</a></li>
<li><a href="#Geschmack-und-Wrze">Geschmack und Würze</a></li>
<li><a href="#Anbau-und-Pflege">Anbau und Pflege</a></li>
<li><a href="#Samenbau-und-Vermehrung">Samenbau und Vermehrung</a></li>
<li><a href="#Pflanzengesundheit">Pflanzengesundheit</a></li>
<li><a href="#Biologische-Tipps-und-Mischkultur">Biologische Tipps und Mischkultur</a></li>
<li><a href="#Ernte-und-Lagerung">Ernte und Lagerung</a></li>
<li><a href="#Verwendungsmglichkeiten">Verwendungsmöglichkeiten</a>
<ul><li><a href="#Hausapotheke">Hausapotheke</a></li>
<li><a href="#Kche">Küche</a></li></ul></li>
<li><a href="#Historische-Verwendung">Historische Verwendung</a></li>
<li><a href="#Besondere-Arten-und-Sorten">Besondere Arten und Sorten</a></li>
<li><a href="#Nebenwirkungen">Nebenwirkungen</a></li>
<li><a href="#Wichtiger-Hinweis">Wichtiger Hinweis</a></li>
<li><a href="#Tipp-am-Ende-des-Artikels">Tipp am Ende des Artikels</a></li>
</ul></li></ul>
</div></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Botanischer-Steckbrief'><span style="text-decoration: underline;">Botanischer Steckbrief</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dill (Anethum graveolens) ist eines der ältesten Gewürz- und Heilkräuter. Es gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und der Gattung Anethum. Zwischen 50 &#8211; 125 cm hoch kann sich der Stengel des Dills aus einer spindelförmigen, dünnen Wurzel emporstrecken. Die fein gefiederten Blätter verzweigen sich meist mehrfach und ihre Blattscheide umfasst den Stengel.</p>
<p>Von Juni bis August erscheinen auf den großen, strahlenförmigen Dolden gelbe kleine Blüten. Wurden diese reichlich durch diverse Kleininsekten bestäubt, reifen daraus die runden, länglichen Dillsamen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Verwechslungsgefahr-mit-giftigen-Pflanzen'><span style="text-decoration: underline;">Verwechslungsgefahr mit giftigen Pflanzen</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einige Pflanzen in Wald und Flur sehen dem wild wachsenden Dill zum Verwechseln ähnlich. Wer in der Natur unterwegs und sich nicht 100%ig sicher ist, sollte die Finger von den Doldenblütlern lassen. Es gibt darunter tödlich giftige Arten.</p>
<p>So z. B. die Hundspetersilie (Aethusa cynapium), den Gefleckten Schierling (Conium maculatum) oder den Wasserschierling (Cicuta virosa). Wichtigstes Unterscheidungsmerkmal sind hier die Blätter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Volkstmliche-Namen'><span style="text-decoration: underline;">Volkstümliche Namen</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Blähkraut, Däll, Dille, Dillfenchel, Dillich, Dillsamen, Dillscheiben, Dyl, Gurkenkraut, Gurkenkräutl, Gurkenkümmel, Hochkraut, Ille, Kapernkraut, Kappiskraut, Kümmerlingskraut, Till, Umorkenkraut</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Heimat-und-Verbreitung'><span style="text-decoration: underline;">Heimat und Verbreitung</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Dill stammt ursprünglich aus Südwest- und Vorderasien. Auch Südeuropa wird als Herkunftsgebiet gerne genannt. Bereits die alten Ägypter wussten dieses Kraut zu schätzen und einigen Mönchen war es zu verdanken, dass sie diese Gewürz- und Heilpflanze über die Alpen in unsere Regionen schleppten.</p>
<p>Schon die antiken Griechen und Römer wussten es zu schätzen und in der legendären Pflanzenliste Karls des Großen (747 &#8211; 814) hatte Dill ebenfalls einen würdigen Platz erhalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Inhaltsstoffe'><span style="text-decoration: underline;">Inhaltsstoffe</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>2,5 &#8211; 4% Ätherische Öle mit hohem Carvon-Anteil, 18% fette Öle, Cumarine</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Geschmack-und-Wrze'><span style="text-decoration: underline;">Geschmack und Würze</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Eine herbe, ganz leicht frische Würze zeichnen die Blätter des Dills aus. Das intensive Aroma verdankt er seinem hohen Anteil an ätherischen Ölen. Diese werden ebenfalls konzentriert in den Dillsamen gespeichert. Das führt dazu, dass die Samen eher einen kümmelartigen, leicht bitteren Geschmack aufweisen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Anbau-und-Pflege'><span style="text-decoration: underline;">Anbau und Pflege</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Dill ist als einjähriges Kraut nicht frosthart. Ab Ende März / Anfang April und über die gesamte Saison, also in mehreren Abständen, können Sie Ihre Dillsamen im Boden versenken oder einfach breitwürfig im Garten verteilen. Da er ziemlich schnell keimt und wächst, werden die ersten Blätter schon nach 6-8 Wochen erntereif.</p>
<p>Der Dill mag feuchte Füße aber keine stauende Nässe. Lassen Sie den Boden um die Pflanzen niemals austrocknen. Ich empfehle eine Untersaat mit Tagetes oder Ringelblumen. Wenn der Boden durch andere großblättrige Pflanzen wie Gurken oder Kürbis beschattet wird; umso besser für beide Pflanzen, da diese sich gegenseitig ergänzen. Steht der Dill alleine, kann auch eine Mulchschicht den Boden feucht halten.</p>
<div id="attachment_245" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/3-kg-frischer-Dill.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-245" class="  wp-image-245 size-medium" src="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/3-kg-frischer-Dill-300x243.png" alt="3 kg frischer Dill" width="300" height="243" srcset="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/3-kg-frischer-Dill-300x243.png 300w, http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/3-kg-frischer-Dill.png 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-245" class="wp-caption-text">3 kg frischer Dill</p></div>
<p>Dill samt sich, wenn er einmal im Garten heimisch wurde und es ihm dort gefällt, meist selbst aus. Dafür sorgen unter anderem die nicht geernteten Samen vom letzten Herbst und/oder die vielen Tiere in unserem kleinen Paradies. Falls Sie ihn auf ein extra Beet anbauen möchten, sollten die Reihen 25 &#8211; 30 cm Abstand einhalten. Die einzelnen Reihen werden bei Bedarf ausgelichtet, um kräftige und gesunde Pflanzen zu erhalten.</p>
<p>Wer meint, Dill sei ein anspruchsloses Kraut, kann leicht eines Besseren belehrt werden, wenn der eigene Dill nur kümmert. Obwohl er als Doldenblütler die Bodengare eher belastet, mag er selbst einen lockeren und humusreichen Boden. Windgeschützt sollte diese Primadonna stehen und volle Sonne braucht sie, um ihre wertvollen ätherischen Öle zu <em>produzieren</em>.</p>
<p>Ein Umsetzen oder Umpflanzen mag Dill gar nicht gerne, da seine empfindlichen Pfahlwurzeln und die daran befindlichen Nebenwurzeln dabei Schaden nehmen. Schon nach kurzer Zeit ohne Feuchtigkeit lässt die Pflanze den Kopf hängen und braucht einige Zeit, um anständig weiter zu wachsen und schmackhafte Blätter oder Samen abzuliefern. Wenn der Dill doch im Weg steht, empfehle ich nur die jungen Pflänzchen zu versetzen, da sie das gegenüber den schon größeren Exemplaren besser wegstecken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Samenbau-und-Vermehrung'><span style="text-decoration: underline;">Samenbau und Vermehrung</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vermehrt wird Dill generativ, also über Samen. Ernten Sie neben den Blättern auch die Samen im späten Herbst rechtzeitig. Die einzelnen Samendolden reifen leider nicht zur gleichen Zeit ab. Ab August und je nach Witterung entdecken sie in 2 &#8211; 3 Monaten bei den bestäubten Blüten erste Anzeichen von Samen. Kontrollieren Sie öfters Ihren Bestand, um ein vorzeitiges Ausfallen der Samen zu verhindern.</p>
<p>Wer auf auf Nummer sicher gehen will, schneidet die Dolden bereits ab, wenn diese zu bräunen beginnen, aber noch nicht reif genug sind um auszufallen. Im engmaschigen Netz werden die Dolden an einem schattigen und trockenen Platz aufgehängt und trocken so nach.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Pflanzengesundheit'><span style="text-decoration: underline;">Pflanzengesundheit</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nur den direkten Kontakt zu anderen Doldenblütlern wie Fenchel, Pastinaken oder Petersilie mag der Dill nicht. Dill sollte auch nicht 2 Jahre hintereinander auf dem selben Beet angebaut werden. Empfehle eine Anbaupause von 4-5 Jahren zu anderen Doldenblütlern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Biologische-Tipps-und-Mischkultur'><span style="text-decoration: underline;">Biologische Tipps und Mischkultur</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dill eignet sich sehr gut als Mischkulturpartner. Bei sämtlichen Kohlsorten und Roter Bete hält er die Schädlinge ab. Zusätzlich soll er die das Aufgehen und die Keimfähigkeit verschiedener anderer Gemüsesaaten wie Kohl, Möhren, Rote Bete, Salat und Zwiebeln fördern.</p>
<p>Ihm gefällt es neben Erbsen, Gartenbohnen, Kartoffeln, Porree, Rettich, Salat, Spinat, Tomaten, Zuckermais und Zwiebeln. Den Geschmack der Gurken soll er verbessern, wenn er dicht neben diesen wächst. In Mischkultur mit Sellerie gibt es widersprüchliche Informationen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Ernte-und-Lagerung'><span style="text-decoration: underline;">Ernte und Lagerung</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_244" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Dillsamen-fuer-einen-ganzen-Winter.png"><img decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-244" class="wp-image-244 size-medium" src="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Dillsamen-fuer-einen-ganzen-Winter-300x246.png" alt="Dillsamen für einen ganzen Winter" width="300" height="246" srcset="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Dillsamen-fuer-einen-ganzen-Winter-300x246.png 300w, http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Dillsamen-fuer-einen-ganzen-Winter.png 400w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-244" class="wp-caption-text">Dillsamen für einen ganzen Winter</p></div>
<p>Die feinen Blätter des Dills können laufend geerntet werden. Achten Sie aber darauf, dass Sie der Pflanze genügend Blattwerk zum Überleben übrig lassen. Falls ausreichend Grünzeug zur Verfügung steht, kann Dill auch sehr gut eingefroren werden, um einen Vorrat für die kalten Wintermonate zu schaffen. Dill verliert zwar im gefrorenen Zustand einen Teil seiner Geschmacksstoffe, gehört aber zu den wenigen Kräutern, bei denen sich der Geschmacksverlust durch das Einfrieren in Grenzen hält.</p>
<p>Die getrockneten Dillsamen fühlen sich in einem gut schließenden Twist-Off Glas wohl. Dunkel und trocken gelagert, behält der Samen bei günstigen Lagerbedingungen seine Keimfähigkeit 2 &#8211; 3 Jahre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Verwendungsmglichkeiten'><span style="text-decoration: underline;">Verwendungsmöglichkeiten</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h4 id='Hausapotheke'><span style="text-decoration: underline;">Hausapotheke</span></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen bekömmlichen Tee erhalten Sie, wenn einige Dillsamen mit kochendem Wasser überbrüht werden. Er verspricht Linderung bei krampfartigen Bauchschmerzen, Blähungen und allgemeine Magenverstimmungen. Bei stillenden Müttern regt er den Fluss der Muttermilch an.</p>
<p>Ungesüßt hilft er gegen Schluckauf. Als wirkungsvolles und natürliches Schlafmittel wird mit einem Löffel Honig gemischt und vor dem zu Bett gehen warm getrunken. Dem Dill-Tee, der auch mit Fenchel- oder Kümmelsamen gemischt werden kann, wurde ebenfalls eine leicht harntreibende Wirkung nachgewiesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 id='Kche'><span style="text-decoration: underline;">Küche</span></h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu einer hellen Soße gesellt sich eine Handvoll frischer (oder gefrorener) Dill, ein Spritzer Zitrone und eine Prise Zucker. Das Endprodukt: eine schmackhafte Dillsoße, die nicht nur zu allerlei Fischsorten oder Schalentieren passt, sondern auch über gekochten Eiern dem Magen und Gaumen ein Festmahl bereitet.</p>
<div id="attachment_243" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Ein-leckerer-und-gesunder-Salat-mit-Dill-garniert.png"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-243" class="  wp-image-243 size-full" src="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Ein-leckerer-und-gesunder-Salat-mit-Dill-garniert.png" alt="Ein leckerer und gesunder Salat mit Dill garniert" width="300" height="287" /></a><p id="caption-attachment-243" class="wp-caption-text">Ein leckerer und gesunder Salat mit Dill garniert</p></div>
<p>Kalte Platten werden durch Garnituren von frischem Dill nicht nur zum Augenschmaus. Wer gern Gurken einlegt, wird auf das Gewürzkraut ebenso wenig verzichten, wie der Salat-Fan, sei es nun Grüner oder Kartoffelsalat.</p>
<p>Auch dem Hammelbraten verleiht er einen unverwechselbaren Geschmack und trägt zur besseren Verdauung des schweren Essens bei. Geben Sie Dillblütenstände, Blätter oder die Samen, in eine saubere Flasche und gießen Sie mit Obst- oder Weinessig auf. Der sogenannte Kräuteressig wird regelmäßig durchgeschüttelt und verbleibt 2-3 Wochen an einem sonnigen Platz. In dieser Zeit gehen die wohltuenden Inhaltsstoffe in den Essig über.</p>
<p>Dieser Kräuteressig ist fast unbegrenzt haltbar. Ein Blickfang für Ihre gesunde Küche und noch dazu sehr schmackhaft. Und ein ausgefallenes Geschenk für liebe Mitmenschen. Achten Sie aber darauf, dass keine Pflanzenteile aus der Flüssigkeit ragen, die sonst faulen könnten. Sie können den Dill aber auch mit anderen Kräutern mischen und auf die gleiche Weise ein Kräuteröl herstellen.</p>
<p>Auch möglich: Schneiden Sie einige frische Dillblätter klein und vermengen diese mit Butter oder Käse? Dill hat vielfältige Anwendungsmöglichkeiten und lässt unsere Geschmacksrezeptoren Achterbahn fahren. Probieren und Experimentieren Sie ein wenig mit dem Kraut, um Ihre Spezialitäten zu kreieren!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Historische-Verwendung'><span style="text-decoration: underline;">Historische Verwendung</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p><em>Hinweis in eigener Sache: Die Zeiten, in denen man sich nach einer Zahnwurzelbehandlung eine Nelke in die Backe schob oder eine Betäubung mit einem Knüppel bzw. literweise Alkohol herbeiführte, sind vorbei. Heutzutage gibt es wirksamere Methoden, um die eigene Gesundheit zu erhalten. </em></p>
<p><em>Vor dem Gebrauch der hier aufgeführten historischen Verwendungsmöglichkeiten ist immer der Hausarzt oder Apotheker zu konsultieren! Sehen Sie die Nutzbarmachung der Flora, die unsere Vorfahren einsetzten, mit einem zwinckernden Auge und mehr als unterhaltende Lektüre. </em></p>
<p><em>Nichtsdestotrotz sind viele dieser älteren Methoden auch heute noch und bspw. in Notzeiten durchaus wirksam und verlieren dadurch nur wenig an ihrer Bedeutung.</em></p></blockquote>
<p>Schon in jungsteinzeitlichen Siedlungen wurden Dillsamen gefunden. Das war etwa 4.000 Jahre vor dem Beginn unserer Zeitrechnung. Somit zählt Dill zu den ältesten Gewürzen der Menschheit. Die Ägypter verwendeten die Heilpflanze gegen Kopfschmerzen und auch die antiken Griechen und Römer konnten ihr nicht wiederstehen.</p>
<p>Dioscurides (1. Jahrhundert) meinte zu Lebzeiten: &#8220;Vom Dill braucht man die Dolde und Samen als Mittel, die Milch zu vermehren, die Verdauung zu verbessern, zu viel und zu oft genossen schwächt er jedoch.&#8221;</p>
<p>Ein Römer namens Palladius empfahl: &#8220;Im Februar sät man den Dill; er verträgt jedes Klima; allein das laue ist ihm am liebsten! Fehlt es an Regen so gießt man! Man darf ihn nicht zu dicht säen. Manche bedecken den Samen gar nicht mit Erde, weil sie glauben, kein Vogel gehe daran.&#8221; In der römischen Küche würzte der Dill Wein und Geflügel.</p>
<p>Skeptisch gegenüber stand Hildegard von Bingen (1098 &#8211; 1179) dem Dill. Sie sagte: &#8220;Der Dille ist trocken und warm, sein Genuss stimmt den Menschen zu Traurigkeit. Roh genossen ist er nicht gesund, weil er die Feuchtigkeit und etwas Fettigkeit der Erde an sich hat; gekocht vertreibt er die Gicht.&#8221; Der bekannte deutsch Gelehrte Albert Magnus (1200 &#8211; 1280) empfahl den Dill erstmals in unseren Breiten gegen Blähungen und um die Muttermilch reichlich fließen zu lassen.</p>
<p>Schon im Mittelalter galt eine Mischung den Samen von Dill, Fenchel, Anis und Kümmel als besonders wertvoll. Nicht nur zum Brot backen oder Tee zubereiten wurden diese 4 Kräuter verwendet. Sie wirken auf Grund ihrer Inhaltsstoffe erwärmend, beruhigend und krampfstillend und durften in keinem gut sortierten Haushalt fehlen.</p>
<p>Im späten Mittelalter setzten die Kräuterväter den Dill wieder in das rechte Licht und rieten zur Verwendung des Kappiskraut nicht nur &#8220;zum Einmachen der jungen cucumern (Gurken), weil es ihnen einen guten Geschmack verleihet, sondern nehmet ihnen auch die Windigkeit und machet es desto verdaulicher&#8221;.</p>
<p>Ein anderer großer Botaniker, Tabernaemontanus (1522 &#8211; 1590), schrieb: &#8220;In Summa / unsere Weiber und Köch können des Dills in ihren Küchen keines wegs entbehren.&#8221; Und vom Dillsamen: Im Wein &#8220;stillet er das Magenwehen / das Grimmen im Leib und Reissen in den Därmen.&#8221;</p>
<p>Eine andere Verwendungsmöglichkeit, Dillsamen in die Schuhe der jungen Bräute auf dem Weg zum Altar zu stecken, um sich den Mann gefügig zu machen, habe ich ja schon am Anfang des Artikels genannt. Gibt es Erfahrungswerte der werten Leserschaft in dieser Richtung? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Besondere-Arten-und-Sorten'><span style="text-decoration: underline;">Besondere Arten und Sorten</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir unterscheiden heute den wild wachsenden Ackerdill (Anethum graveolens L. var. graveolens), den Indischen Dill (Anethum graveolens L. subsp. sowa) und den bekannten und beliebten Gartendill (Anethum graveolens L. var. hortorum Alef.). Von diesem Gartendill gibt es diverse Züchtungen, die im Laufe der letzten Jahrzehnte kultiviert wurden. Da hätten wir zum einen den:</p>
<ul>
<li><strong>Tetra Dill</strong> &#8211; der sich durch seine blattreiche Form auszeichnet</li>
<li><strong>Farnblättriger Dill</strong> &#8211; auch Fernleaf genannt, besitzt farnähnliche Blätter und gedeiht gut in Töpfen z. B. auf dem Balkon, da er nicht so hoch wächst</li>
<li><strong>Vierling Dill</strong> &#8211; hohe standfeste Blätter mit blaugrünen Blättern</li>
<li><strong>Dukat</strong> &#8211; Sorte mit hohem Ölgehalt und starkem Aroma</li>
<li><strong>Hercules</strong> &#8211; deutsche Züchtung, die bis zu 160 cm hoch wächst, spät in Blüte geht und viele Blätter schenkt</li>
<li><strong>Bouquet</strong> &#8211; kleine, feine Blätter und niedriger Wuchs</li>
<li><strong>Elefant</strong> &#8211; eine ebenfalls stark wachsende Sorte die nicht für den Anbau im Topf geeignet ist</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Nebenwirkungen'><span style="text-decoration: underline;">Nebenwirkungen</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sind keine bekannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Wichtiger-Hinweis'><strong><span style="text-decoration: underline;">Wichtiger Hinweis</span></strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die in diesem Artikel und dem gesamten Pflanzenlexikon aufgeführten Hinweise zur Verwendung der einzelnen Pflanzen sind nicht als ärztliche Handlungsempfehlungen zu verstehen. Bevor Sie diese Pflanzen verwenden, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker konsultieren. Diverse Pflanzen und deren Inhaltsstoffe können in Verbindung mit bereits eingenommenen Medikamenten schwere Nebenwirkungen verursachen. Eine fachliche Beratung erhalten Sie <strong>nur von Ihrem Arzt</strong>. Sie muss <strong>vor der Einnahme</strong> der hier vorgestellten Pflanze erfolgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Tipp-am-Ende-des-Artikels'>Tipp am Ende des Artikels</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Tabelle zu den <a href='http://pflanzenlexikon.org/buecher-ueber-essbare-wildpflanzen-und-wildkraeuter/' class='small-button smallgreen' target="_blank">Büchern über essbare Wildpflanzen und Wildkräuter</a> gibt es jede Menge mehr Informationen zu den Pflanzen die wir nicht nur als Nahrung achten. Mehr als 600 Bücher werden dort vorgestellt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Basilikum</title>
		<link>http://www.pflanzenlexikon.org/basilikum-ocimum-basilicum/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=basilikum-ocimum-basilicum</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Uwe Ross]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Feb 2013 18:30:58 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Basilikum ist ein vielseitig verwendbares Gewächs - ausgezeichnetes Würzkraut und wirksame Heilpflanze. Der Samen des Basilikums diente seit jeher für alle Mängel und Gebrechen des Herzens, wehret den schweren Gedanken und erwecket im Menschen Freud und Mut.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Basilikum ist ein vielseitig verwendbares Gewächs &#8211; ausgezeichnetes Würzkraut und wirksame Heilpflanze. Der Samen des Basilikums diente seit jeher für alle Mängel und Gebrechen des Herzens, wehret den schweren Gedanken und erwecket im Menschen Freud und Mut.<br />
</strong><br />
<b> </b></p>
<div id="attachment_102" style="width: 182px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Basilikum-Ocimum-basilicum.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-102" class="wp-image-102 size-full" src="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Basilikum-Ocimum-basilicum.jpg" alt="Basilikum (Ocimum basilicum)" width="172" height="290" /></a><p id="caption-attachment-102" class="wp-caption-text">Basilikum (Ocimum basilicum)</p></div>
<p><em><div id='toc'><div id='toc_title' class='post-99'>Inhaltsverzeichnis</div>
<ul><li><a href="#Botanischer-Steckbrief">Botanischer Steckbrief</a></li>
<li><a href="#Volkstmliche-Namen">Volkstümliche Namen</a></li>
<li><a href="#Heimat-und-Verbreitung">Heimat und Verbreitung</a></li>
<li><a href="#Inhaltsstoffe">Inhaltsstoffe</a></li>
<li><a href="#Geschmack-und-Wrze">Geschmack und Würze</a></li>
<li><a href="#Anbau-und-Pflege">Anbau und Pflege</a></li>
<li><a href="#Samenbau-und-Vermehrung">Samenbau und Vermehrung</a></li>
<li><a href="#Pflanzengesundheit">Pflanzengesundheit</a></li>
<li><a href="#Biologische-Tipps-und-Mischkultur">Biologische Tipps und Mischkultur</a></li>
<li><a href="#Ernte-und-Lagerung">Ernte und Lagerung</a></li>
<li><a href="#Verwendungsmglichkeiten">Verwendungsmöglichkeiten</a>
<ul><li><a href="#Hausapotheke">Hausapotheke</a></li>
<li><a href="#Kche">Küche</a></li>
<li><a href="#Sonstige">Sonstige</a></li></ul></li>
<li><a href="#Historische-Verwendung">Historische Verwendung</a></li>
<li><a href="#Besondere-Arten-und-Sorten">Besondere Arten und Sorten</a></li>
<li><a href="#Nebenwirkungen-des-Basilikum">Nebenwirkungen des Basilikum</a></li>
<li><a href="#Wichtiger-Hinweis">Wichtiger Hinweis</a></li>
<li><a href="#Tipp-am-Ende-des-Artikels">Tipp am Ende des Artikels</a></li>
</ul></li></ul>
</div></em></p>
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<h3 id='Botanischer-Steckbrief'><span style="text-decoration: underline;">Botanischer Steckbrief</span></h3>
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<p>Die etwa 15 &#8211; 60 cm hohe, meist einjährige Pflanze des Basilikum (Ocimum basilicum) ist buschig bis stark verzweigt, krautig und besitzt kantige Stengel. Ihre eiförmigen oder länglich-ovalen, leicht gezähnten oder ganzrandigen Blätter sind lang gestielt, manchmal gewölbt und meist grün, rot oder eine Mischung daraus. Die Blüten stehen in unseren Breiten von Juli bis September in den Farben rosa, purpurrot oder weiß in achselständigen Trugdolden (Scheinquirlen).</p>
<p>Die Vielfalt an Sortenzüchtungen der vergangenen Jahrzehnte macht eine genaue Beschreibung fast unmöglich. Erkennen können Sie das Basilikum meist am leicht pfeffrig-süßen, einzigartigen Geschmack.</p>
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<h3 id='Volkstmliche-Namen'><span style="text-decoration: underline;">Volkstümliche Namen</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Balsam, Basilienkraut, Bienenweide, Braunsilge, Deutscher Pfeffer, Hirnkraut, Hirtenbasilie, Josefskräutlein, Königsbalsam, Königskraut, Krampfkräutl, Nelkenbasilie, Pfefferkraut, Suppenbasil</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Heimat-und-Verbreitung'><span style="text-decoration: underline;">Heimat und Verbreitung</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man geht davon aus, dass das Basilikum im tropischen Vorderindien seine Wurzeln erstmals in die Erde bohrte. Bereits in den Grabkammern der alten Pyramiden wurden Basilienkränze gefunden. Im antiken Griechenland war Basilikum als heilsames und würziges Kraut sehr geschätzt. Wir Mitteleuropäer mussten bis zum 12. Jahrhundert warten, als es den Weg über die Alpen auf unsere Marktplätze fand. Heutzutage findet man Basilikum, bedingt durch die Wetterzonen, nördlich der Alpen nicht in freier Natur. Es wird hier meist in Gärten und Töpfen kultiviert.</p>
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<h3 id='Inhaltsstoffe'><span style="text-decoration: underline;">Inhaltsstoffe</span></h3>
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<p>Ätherische Öle wie Eugenol, Estragol und Linalool. Weiterhin Glykoside, Gerbstoffe und Flavonoide.</p>
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<h3 id='Geschmack-und-Wrze'><span style="text-decoration: underline;">Geschmack und Würze</span></h3>
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<p>Basilikum erkennt man unter anderem an einem intensiven, würzig-feurigem Duft. Der leicht pfeffrige und/oder süße Geschmack wird begleitet von einer feinen Note der verschiedenen Sortenzüchtungen wie Anis, Lakritze, Nelke, Zimt, Zitrone usw. usf. Die Basilikumtöpfe aus dem Supermarkt besitzen zusätzlich eine mehr oder weniger ausgeprägte chemische Geschmacksnuance. Der hohe Gehalt an ätherischen Ölen, der sich nur bei voller Sonne richtig entfalten kann, macht das selbst angebaute Basilikum nicht nur für die experimentelle Küche interessant.</p>
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<h3 id='Anbau-und-Pflege'><span style="text-decoration: underline;">Anbau und Pflege</span></h3>
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<div id="attachment_129" style="width: 235px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Genoveser-Basilikum-Ocimum-basilicum-in-Bio-Qualität-aus-dem-Supermarkt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-129" class="wp-image-129 size-medium" src="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Genoveser-Basilikum-Ocimum-basilicum-in-Bio-Qualität-aus-dem-Supermarkt-225x300.jpg" alt="Genoveser-Basilikum-Ocimum-basilicum-in-Bio-Qualität-aus-dem-Supermarkt" width="225" height="300" srcset="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Genoveser-Basilikum-Ocimum-basilicum-in-Bio-Qualität-aus-dem-Supermarkt-225x300.jpg 225w, http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Genoveser-Basilikum-Ocimum-basilicum-in-Bio-Qualität-aus-dem-Supermarkt.jpg 450w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /></a><p id="caption-attachment-129" class="wp-caption-text">Basilikum der Sorte Genoveser in Bio-Qualität aus dem Supermarkt</p></div>
<p>Basilikum braucht einige Wochen, bis es die ersten Blätter zur Ernte freigibt. Wenn Sie im Supermarkt oder dem regionalen Markt einen (Bio) Basilikumtopf erhaschen können der gesund aussieht, sollten Sie zuschlagen. Hier ist der chemische Beigeschmack meist nicht so ausgeprägt wie im konventionell angebauten Basilikum.</p>
<p>Frost mag die Pflanze überhaupt nicht und legt schon nach 1 &#8211; 2 Minusgraden ihre Stengel beiseite. Am besten gedeiht sie im warmen und sonnigen Klima an einer Fensterbank mit Südseite oder ab Mitte Mai im Freiland. Wenn Sie den Eigenanbau aus Samen wagen, drücken Sie die Samen nur leicht auf die Erde. Basilikum ist ein Lichtkeimer und verträgt höchsten eine sehr dünne Schicht Erde.</p>
<p>Nach ungefähr 10 &#8211; 19 Tagen sollte die Saat aufgehen, sofern Sie den Topf an einen hellen Platz stellen. Optimale Keimtemperatur der Samen: 20-25 Grad und immer schön feucht halten. Wenn der Basilikumsamen in dieser Zeit nicht aufgeht, war das Saagut eventuell nicht mehr keimfähig und Sie dürfen das Ganze getrost auf dem Komposthaufen oder in der Bio-Tonne entsorgen.</p>
<p>Im geschützten Gewächshaus oder Frühbeetkasten können Sie bereits Anfang April loslegen. Für das Freiland empfiehlt sich eine Aussaat nach den Eisheiligen. Wer eine warme helle Fensterbank besitzt, kann den ganzjährigen Anbau versuchen. Aber wie bereits erwähnt: Basilikum braucht die Kraft der Sonne, um unter anderem seine ätherischen Öle <em>herzustellen</em>, die der Pflanze seinen außergewöhnlichen Geschmack und auch die Heilkräfte verleihen.</p>
<p>Und einen guten warmen und feuchten Boden braucht die Pflanze ebenso. Er sollte möglichst durchlässig, lehmig und nicht zu schwer sein. Reichern Sie ihn bei Bedarf mit einer Schaufel Sand an. Wer keine Experimente machen möchte, kauft sich die Anzuchterde aus dem Baumarkt. Pikieren sollten Sie die Keimlinge auch einmal, um kräftige Pflanzen zu erhalten. Nehmen Sie ein Büschel der kleinen Pflänzchen und setzen es ein wenig tiefer als vorher in einen Topf mit guter Kräutererde oder geben Sie unter ein Lehm-Sand Gemisch ungefähr 1,5 Fingerhut voll Mineraldünger.</p>
<p>Ab Mitte Mai zieht der Basilikum in den Garten oder auf den Balkon. Ein sonniger, warmer Tag wird den Pflanzen gefallen. Auf dem Balkon können sich die Pflanzen nun in der Sonne prächtig entwickeln. Im Garten setzen Sie sie im Abstand von 25 x 25 cm/Pflanze auf ein gut vorbereitetes humusreiches und lockeres Beet oder zwischen andere Pflanzen in Mischkultur. Hoffen Sie auf einen warmen Sommer und halten Sie den Boden leicht feucht. Mehr können Sie momentan nicht tun. In nasskalten Jahren gedeiht der Basilikum schlecht und es empfiehlt sich, die Töpfe auf dem Fensterbrett zu pflegen.</p>
<p>Auf einem windigen Platz fühlt sich der Basilikum auch nicht wohl. Regelmäßig werden die Spitzen ausgekniffen. Dies hat zur Folge, dass der Basilikum schön buschig und kräftig wächst. Entfernen Sie vor allem in den ersten Wochen sämtliche Blütenansätze. Wenn der Basilikum blüht, stellt er seine Blattproduktion ein und die Pflanze konzentriert sich auf die Produktion von Samen.</p>
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<h3 id='Samenbau-und-Vermehrung'><span style="text-decoration: underline;">Samenbau und Vermehrung</span></h3>
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<p>Keimfähige Basilikumsamen in unseren Klimazonen zu gewinnen ist ein zum Scheitern verurteiltes Unterfangen. Dafür haben wir einfach nicht genügend natürliche Wärme und Licht. Wenn es Ihnen doch gelingt, bleiben die Samen ungefähr 4 Jahre keimfähig. Alternativ können Sie sich aber Samen oder kleine Pflanzen auf dem Markt kaufen oder spezielle Raritäten der beliebten Kräuter über den Versandhandel bestellen. Baumärkte bieten in dieser Richtung in der warmen Jahreszeit meist auch ein Angebot an verschiedenen Basilikum-Sorten.</p>
<p>Was Sie aber machen können, um Ihren Basilikum zu verjüngen, ist folgendes: Schneiden Sie von den kräftigen gesunden Pflanzen ca. 8 &#8211; 10 cm lange Stecklinge. Diese stellen Sie nun in ein Glas Wasser, dass Sie mindestens alle 2 Tage wechseln. Nach ungefähr 7 Tagen an einem warmen und hellen Ort sollten die Stecklinge kleine Wurzelansätze gebildet haben. Nun werden diese in einen neuen Topf mit guter Erde gepflanzt. Wenn Sie die entsprechende Größe erreicht haben, können Sie auch hier die schmackhaften Blätter ernten.</p>
<p>Das ganze funktioniert bei den meisten Sorten auch ohne den Umweg über das Wasserglas. Stecken Sie die abgeschnittenen Pfanzenteile direkt in die Erde und halten diese feucht. Wenn die Pflanze wächst hat sie bereits Wurzeln geschlagen und kann bald ihre schmackhaften Blätter spenden.</p>
<p>Probieren Sie es einfach aus. Vor allem bei der häufig anzutreffenden Sorte Genoveser-Basilikum ist die Vermehrung über Stecklinge eine Methode, um sich einen ganzen Sommer lang, bis in den späten Herbst mit frischen Basilikumblättern zu versorgen, auch wenn der Verkäufer des Basilikum nicht der Meinung ist, dass man diesen so über längere Zeit vermehren kann. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Irgendwann ist dann aber, zumindest bei den einjährigen Basilikum-Sorten Schluss und die Pflanze begibt sich in die wohlverdiente Ruhe.</p>
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<h3 id='Pflanzengesundheit'><span style="text-decoration: underline;">Pflanzengesundheit</span></h3>
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<p>Es gibt verschiedene Viruserkrankungen, die Ihrem Basilikum den Gar ausmachen können. Das Risiko besteht eigentlich immer, wenn Sie frische Stecklinge schneiden. Die Schnittstellen  bieten den Viren ungehinderten Zugang zum Pflanzeninneren. Wenn Ihr Basilikum von Viren befallen ist, merken Sie das unter anderem daran, dass sich die Blätter ungewöhnlich kräuseln und die Pflanze langsam eingeht. Versuchen Sie noch einige gesunde Stecklinge zu ernten, um diese sofort in frische Erde zu stecken. Manchmal hat sich die Krankheit noch nicht über die ganze Pflanze ausgebreitet und Sie können bald wieder vom neuen Topf Basilikum ernten.</p>
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<h3 id='Biologische-Tipps-und-Mischkultur'><span style="text-decoration: underline;">Biologische Tipps und Mischkultur</span></h3>
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<p>Wenn Sie einige Pflanzen übrig haben, setzen Sie sie doch als Mischkultur zwischen Ihre Tomaten, Gurken oder den Kohl. Der intensive Duft des Basilikum hält Ihnen die Weiße Fliege vom Kohl fern und verbessert das Aroma der Tomaten. Gleichzeitig vermindert die Pflanze bei Tomaten und Gurken das Auftreten des echten und falschen Mehltaus.</p>
<p>Basilikum verträgt sich außerdem gut mit Aprikosen, Fenchel, Lilien, Mangold, Paprika, Petersilie, Puffbohnen, Ringelblumen, Salaten, Spargel, Wein, Wurzelpetersilie und Zucchini. Nur mit anderen Kräutern wie Salbei, Thymian, Weinraute, Wermut, Zitronenmelisse und Knollenziest mag er nicht so eng zusammen stehen.</p>
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<h3 id='Ernte-und-Lagerung'><span style="text-decoration: underline;">Ernte und Lagerung</span></h3>
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<div id="attachment_192" style="width: 228px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Basilikum-der-Sorte-Zanzibar.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-192" class="wp-image-192 size-medium" src="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Basilikum-der-Sorte-Zanzibar-218x300.jpg" alt="Basilikum - Zanzibar" width="218" height="300" srcset="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Basilikum-der-Sorte-Zanzibar-218x300.jpg 218w, http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Basilikum-der-Sorte-Zanzibar.jpg 291w" sizes="(max-width: 218px) 100vw, 218px" /></a><p id="caption-attachment-192" class="wp-caption-text">Basilikum &#8211; Zanzibar</p></div>
<p>Junge, frische Triebe und Blätter können Sie vom Basilikum ernten, solange sie der Pflanze genügend Blattwerk zum Überleben lassen. Mit zunehmendem Alter schmecken die Blätter schärfer und werden hart. Ein echter Gourmet zerschneidet die Basilikumernte nicht, sondern zerrupft oder zerdrückt sie. So kann sich der ganze Geschmack aus den Pflanzenzellen unter das Mahl mischen.</p>
<p>Basilikum verliert beim Trocknen einen Großteil seiner Würze. Es gibt einige Sorten wie das Basilikum-Zanzibar, dass auch im getrockneten Zustand seine Würzkraft behält, aber mit frischem Basilikum kann diese <em>Notlösung</em> nicht mithalten.</p>
<p>Die Konservierung des Basilikum in der Tiefkühltruhe funktioniert ebenfalls nicht. Ich habe noch keine Sorte entdeckt, die sich zum Einfrieren eignet. Meist erhält man nach dem Auftauen nur eine breiige Masse, die weder ausreichend Würzkraft besitzt noch ästhetisch aussieht.</p>
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<h3 id='Verwendungsmglichkeiten'><span style="text-decoration: underline;">Verwendungsmöglichkeiten</span></h3>
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<h4 id='Hausapotheke'><span style="text-decoration: underline;">Hausapotheke</span></h4>
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<p>Für die Hausapotheke wird das blühende Kraut geerntet. Basilikum hat eine wassertreibende, nervenberuhigende, wärmende und krampflösende Wirkung auf unseren Körper. Es lindert Blähungen und Magenverstimmungen. Auch das BGA (Bundesgesundheitsamt) erkennt diese Wirkung an. Weiterhin regt es den Appetit an, stärkt den Magen-Darm-Bereich und löst Verkrampfungen darin.</p>
<p>Als Mittel bei Schlaflosigkeit ist es ebenso zu empfehlen wie zum Gurgeln bei Halsentzündungen bzw. -schmerzen. Und bei Stuhlverstopfung, um den Stuhl zu erweichen oder als Umschlag bei schlecht heilenden oder eiternden Wunden.</p>
<p>Und so bereiten Sie einen <strong>Basilikum-Tee</strong>: 1 &#8211; 2 gehäufte Teelöffel Basilikumkraut werden mit 250 ml kochendem Wasser übergossen. Das Ganze 10 &#8211; 15 Minuten ziehen lassen und abseihen. Bei Bedarf trinken Sie eine Tasse dieses Gebräus ungesüßt. Chronische Blähungen behandeln Sie am besten mit einer Kur aus Basilienkraut-Tee nach folgender Anweisung: Trinken Sie 2 Tassen pro Tag. Legen Sie nach 8 Tagen eine Pause von 14 Tagen ein. Nach diesen 14 Tagen trinken Sie wieder 8 Tage lang 2 Tassen/Tag.</p>
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<h4 id='Kche'><span style="text-decoration: underline;">Küche</span></h4>
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<p>In der Küche werden die Blüten, Blätter und fischen Triebe verwendet. Basilikum passt zu allen Arten von Kräutersoßen, Kräuterbutter, Salaten, fetten Speisen wie Fleisch, Schalentieren, Tomaten und anderem Gemüse. Was wäre z. B. eine Pizza Margherita ohne Basilikum? Richtig: Keine italienische Pizza. Behandeln Sie das Kraut aber behutsam, es ist hitzeempfindlich. Temperaturen über 200 Grad führen meist dazu, dass vom edlen Basilikum nur eine geschmacksneutrale grüne Masse zurück bleibt.</p>
<p>Das wertvolle, verdauungsfördernde Kraut ist beliebt bei alt und jung. Es sollte aber in der Speise den Ton angeben, da es leicht von anderen Gewürzen überdeckt wird. Probieren Sie es ruhig mal in Verbindung mit einer kleinen Beigabe von Salbei oder Rosmarin in Back- oder Kochfisch. In der Diätküche eignet sich Basilikum auch als Salzersatz. Die bunten Blüten lassen sich ebenfalls essen und haben schon so manchen Sommersalat in ein ansprechendes Farbenmeer verwandelt.</p>
<p>Experimentieren Sie mit den frischen Blättern. Geben Sie sie klein gezupft und vor dem Servieren, in die Gemüsesuppe um Auge und Gaumen zu verwöhnen, mengen sie das Kraut unter Weich- und andere Käse, Kräuterquark oder einfach in den grünen Salat. Nur die Menge Ihrer Vorräte setzt Ihrer Phantasie Grenzen.</p>
<div id="attachment_191" style="width: 310px" class="wp-caption alignright"><a href="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Basilikumblatt.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" aria-describedby="caption-attachment-191" class="  wp-image-191 size-medium" src="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Basilikumblatt-300x225.jpg" alt="Basilikumblatt" width="300" height="225" srcset="http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Basilikumblatt-300x225.jpg 300w, http://www.pflanzenlexikon.org/wp-content/uploads/2013/02/Basilikumblatt.jpg 500w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><p id="caption-attachment-191" class="wp-caption-text">Basilikumblatt</p></div>
<p>Weiterhin können Sie aus den Blättern und Blüten ein köstliches Kräuteröl herstellen: In eine Flasche werden 1 Handvoll frisches</p>
<p>Basilikum gegeben und mit gutem Olivenöl aufgefüllt. Diese Mischung zieht nun 3 Wochen in der Sonne durch. Danach wird es dunkel und kühl aufbewahrt. Besonders beim Basilikum ist es wichtig, das Kräuteröl nach spätestens 2 &#8211; 3 Monaten abzuseihen, da das Grün sonst verschleimt. Würzen Sie damit Soßen, Reis, Geflügel, Salat oder begeben Sie sich auf ein ganz persönliches Geschmacks-Experiment. Es lohnt sich. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Basilikum eignet sich auch zum Trocknen und man kann daraus einen Tee zubereiten, aber der größte Teil der ätherischen Öle geht durch das Prozessieren verloren und geschmacklich kann Basilikumtee nur mit einer Mischung aus anderen Kräutern empfohlen werden. Verwahren Sie den getrockneten Tee in gut verschließbaren Gläsern an einem trockenen und dunklen Ort.</p>
<p>Eine weitere Möglichkeit, frisches Basilikum zu verwenden, ist die Zubereitung von Basilikum-Pesto. 100 g Basilikumkraut sollten ausreichen um einen ersten Geschmacks-Test zu starten. Zusammen mit 2 &#8211; 3 Knoblauchzehen, 50 g Pinienkernen, eine Prise Meersalz und als i-Tüpfelchen 100 g frisch geriebenen Pecorino oder Parmesan. Diese Zutaten alle in einen Mixer geben und alles fein pürieren. Zu der Masse geben Sie nach und nach ein gutes, kalt gepresstes Olivenöl, bis Sie eine cremige Konsistenz erhält.</p>
<p>Dann ab damit in verschließbare Gläser. Ich empfehle gern diese Twist-Off Gläser, die eh in jedem Haushalt anfallen. Die obere Schicht vom Pesto wird noch mit etwas Olivenöl bedeckt, damit nichts schimmeln kann. Bewahren Sie das Pesto im Kühlschrank auf und überraschen Sie Ihre Familie mal mit Spaghetti &#8211; vermengt mit diesem einzigartigen Geschmackserlebnis. Basilikum-Pesto selber machen ist kinderleicht, vielseitig einsetzbar und eignet sich ebenfalls für die Herstellung von Kräuterbutter oder zum Garnieren von kalten Platten.</p>
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<h4 id='Sonstige'><span style="text-decoration: underline;">Sonstige</span></h4>
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<p>Stellen Sie den Basilikum auf eine Fensterbank und er vertreibt die lästigen Fliegen und anderes Getier durch seinen Duft.</p>
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<h3 id='Historische-Verwendung'><span style="text-decoration: underline;">Historische Verwendung</span></h3>
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<blockquote><p><em>In eigener Sache: Die Zeiten, in denen man sich nach einer Zahnwurzelbehandlung eine Nelke in die Backe schob oder eine Betäubung mit einem Knüppel bzw. literweise Alkohol herbeiführte, sind vorbei. Heutzutage gibt es wirksamere Methoden, um die eigene Gesundheit zu erhalten. </em></p>
<p><em>Vor dem Gebrauch der hier aufgeführten historischen Verwendungsmöglichkeiten ist immer der Hausarzt oder Apotheker zu konsultieren! Sehen Sie die Nutzbarmachung der Flora, die unsere Vorfahren einsetzten, mit einem zwinckernden Auge und mehr als unterhaltende Lektüre. </em></p>
<p><em>Nichtsdestotrotz sind viele dieser älteren Methoden auch heute noch und bspw. in Notzeiten durchaus wirksam und verlieren dadurch nur wenig an ihrer Bedeutung.</em></p></blockquote>
<p>Dioscurides (1. Jahrhundert) meinte in einer seiner Aufzeichnungen: &#8220;<em>Basilienöl wird bereitet, indem man die Pflanze in Olivenöl thut, dieses abseiht, dann nochmals Basilien hineinthut und wieder abseiht. Übrigens ist die Basilie allgemein bekannt. Man braucht sie auch innerlich und äußerlich zu Heilzwecken. In die Nase gebracht, erregt sie das Niesen, und man muß beim Niesen die Augen schließen.&#8221;</em></p>
<p>Ebenfalls empfiehlt Discurides Basilikum, um die Produktion von Muttermilch und Harn zu fördern oder den Stuhlgang zu erweichen. In ihrer Physika schrieb Hildegard von Bingen (1098 &#8211; 1179) über das wertvolle Kraut: &#8220;<em>Wenn aber ein Mensch an seiner Zunge gelähmt ist, und er nicht sprechen kann, dann möge er Basilica unter seine Zunge legen, und er wird die Worte wieder erlangen. Gegen Tertian- und Quantenfieber wird Basilica in Wein gekocht, mit Honig empfohlen.&#8221;</em></p>
<p>Ein geheimnisvolles Rezept ist aus dem Mittelalter überliefert: &#8220;<em>So man die Basilien zwischen zweyen Steinen reibet, und einen newen Hafen (neuen Topf) darueber stuertzet, so sollen nach etlichen Tagen darauß Scorpionen wachsen.&#8221;</em> Wahrscheinlich werden sie von diesem Duft angezogen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Auch bei den Kräutervätern finden sich Möglichkeiten der Verwendung der Basilien. Tabernaemontanus (1522 &#8211; 1590) schrieb dazu: &#8220;<em>Das Kraut bewegt zu ehelichen Werken. Der Samen des Basilikums dient für alle Mängel und Gebrechen des Herzens, wehret den schwaeren Gedanken und erwecket im Menschen Freud und Muht.&#8221;</em></p>
<p>Hieronymus Bock (1498 &#8211; 1554) wiederum meinte zu Lebzeiten: &#8220;<em>Basilgen Kreutter gedört und ein Most darüber lassen verjären, gibt dem Wein einen herzlichen guten geschmack und geruch dem Moscateller gleich.&#8221;</em></p>
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<h3 id='Besondere-Arten-und-Sorten'><span style="text-decoration: underline;">Besondere Arten und Sorten</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Übrigens bekommen Sie meist nur die Sorte <strong>Genoveser-Basilikum</strong> im Supermarkt oder auf dem regionalem Markt zu kaufen. Diese eignet sich mit seinem reichen Aroma und großen, gewölbten grünen Blättern aber hervorragend für Basilikum-Pesto.</p>
<p>Einen <em>kurzen</em> Einblick in die Welt der Basilikum-Sorten und Züchtungen möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:</p>
<ul>
<li><strong>African Blue</strong> (Ocimum kilimandscharicum) -&gt; dunkelgrüne Blätter mit roten Adern, purpurrosa Blüten; Geschmack: leicht kampferartig; eines der wenigen Basiliken die an einem warmen Platz mehrjährig gesunde Blätter liefern</li>
<li><strong>Buschbasilikum</strong> -&gt; indische, buschig wachsende Art mit weißen Blüten und kleinen Blättern; eignet sich für den Anbau auf dem Balkon in Kästen und Töpfen; Geschmack: feinwürzig</li>
<li><strong>Dark Opal</strong> -&gt; an dieser Sorte ist alles rot bis dunkelrot, Blätter, Blüten und Stengel; Geschmack: leicht herb</li>
<li><strong>Green Ruffles</strong> -&gt; auf deutsch: Grünes Krauses; kräftige runzlige Blätter mit starker Würze</li>
<li><strong>Indisches Basilikum</strong> (Omicum tenuiflorum) -&gt; auch unter den Namen Heiliges Basilikum, Königsbasilikum, Tulasi oder Tulsi bekannt; kleine rosa Blüten an leicht behaarten kleinen grünen bis rötlichen Blättern und verholzenden Stielen; wichtiges Kraut der ayurvedischen Medizin; jeder gut sortierte Haushalt in Indien besitzt mindestens eine dieser für sie heiligen Pflanze; stärkt das Immunsystem, Geschmack: leicht nach Gewürznelken</li>
<li><strong>Thai Basilikum</strong> -&gt; auch unter den Namen Siam Queen, Bai Horapa oder Horapha bekannt; dunkle purpurfarbene Blüten, grüne bis rötliche Blätter an rötlichen Stengeln; Geschmack: leicht süßlich nach Anis und/oder Lakritze, gut geeignet für Basilikum-Pesto</li>
<li><strong>Zimtbasilikum</strong> -&gt; im Handel auch als Cino, Cinnamon oder Orientale erhältlich; purpurgeäderte, grüne Blätter mit rosafarbenen Blüten; Geschmack: schmeckt nicht nur nach Zimt, sondern duftet auch danach</li>
</ul>
<p>Anzufügen wäre noch, dass die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind. Die Geschmacksrezeptoren reagieren bei vielen Menschen halt unterschiedlich. Daher empfehle ich, wenn sich die Möglichkeit bietet, vorher von der entsprechenden Basilikum-Pflanze zu kosten, um danach nicht vom Geschmack enttäuscht zu sein, was allerdings selten vorkommen dürfte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Nebenwirkungen-des-Basilikum'><span style="text-decoration: underline;">Nebenwirkungen des Basilikum</span></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sind keine bekannt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Wichtiger-Hinweis'><strong><span style="text-decoration: underline;">Wichtiger Hinweis</span></strong></h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die in diesem Artikel und dem gesamten Pflanzenlexikon aufgeführten Hinweise zur Verwendung der einzelnen Pflanzen sind nicht als ärztliche Handlungsempfehlungen zu verstehen. Bevor Sie diese Pflanzen verwenden, sollten Sie Ihren Arzt oder Apotheker konsultieren. Diverse Pflanzen und deren Inhaltsstoffe können in Verbindung mit bereits eingenommenen Medikamenten schwere Nebenwirkungen verursachen. Eine fachliche Beratung erhalten Sie <strong>nur von Ihrem Arzt</strong>. Sie muss <strong>vor der Einnahme</strong> der hier vorgestellten Pflanze erfolgen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 id='Tipp-am-Ende-des-Artikels'>Tipp am Ende des Artikels</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p>In der Tabelle zu den <a href='http://pflanzenlexikon.org/buecher-ueber-essbare-wildpflanzen-und-wildkraeuter/' class='small-button smallgreen' target="_blank">Büchern über essbare Wildpflanzen und Wildkräuter</a> gibt es jede Menge mehr Informationen zu den Pflanzen die wir nicht nur als Nahrung achten. Mehr als 600 Bücher werden dort vorgestellt. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/15.0.3/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
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<table id="SL_tables" cellspacing="1">
<tbody>
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<td class="SL_td" align="right" width="10%"><input id="SL_locer" title="Lock-in language" type="checkbox" /></td>
<td class="SL_td" align="left" width="20%"><select id="SL_lng_from" style="background: #ffffff url('moz-extension://f9e62f7b-c6a0-4638-9538-c26f24a4b94f/content/img/util/select.png') no-repeat scroll 100% 0px;"><option value="auto">Detect language</option><option value="af">Afrikaans</option><option value="sq">Albanian</option><option value="ar">Arabic</option><option value="hy">Armenian</option><option value="az">Azerbaijani</option><option value="eu">Basque</option><option value="be">Belarusian</option><option value="bn">Bengali</option><option value="bs">Bosnian</option><option value="bg">Bulgarian</option><option value="ca">Catalan</option><option value="ceb">Cebuano</option><option value="ny">Chichewa</option><option value="zh-CN">Chinese (Simplified)</option><option value="zh-TW">Chinese (Traditional)</option><option value="hr">Croatian</option><option value="cs">Czech</option><option value="da">Danish</option><option value="nl">Dutch</option><option value="en">English</option><option value="eo">Esperanto</option><option value="et">Estonian</option><option value="tl">Filipino</option><option value="fi">Finnish</option><option value="fr">French</option><option value="gl">Galician</option><option value="ka">Georgian</option><option value="de">German</option><option value="el">Greek</option><option value="gu">Gujarati</option><option value="ht">Haitian Creole</option><option value="ha">Hausa</option><option value="iw">Hebrew</option><option value="hi">Hindi</option><option value="hmn">Hmong</option><option value="hu">Hungarian</option><option value="is">Icelandic</option><option value="ig">Igbo</option><option value="id">Indonesian</option><option value="ga">Irish</option><option value="it">Italian</option><option value="ja">Japanese</option><option value="jw">Javanese</option><option value="kn">Kannada</option><option value="kk">Kazakh</option><option value="km">Khmer</option><option value="ko">Korean</option><option value="lo">Lao</option><option value="la">Latin</option><option value="lv">Latvian</option><option value="lt">Lithuanian</option><option value="mk">Macedonian</option><option value="mg">Malagasy</option><option value="ms">Malay</option><option value="ml">Malayalam</option><option value="mt">Maltese</option><option value="mi">Maori</option><option value="mr">Marathi</option><option value="mn">Mongolian</option><option value="my">Myanmar (Burmese)</option><option value="ne">Nepali</option><option value="no">Norwegian</option><option value="fa">Persian</option><option value="pl">Polish</option><option value="pt">Portuguese</option><option value="pa">Punjabi</option><option value="ro">Romanian</option><option value="ru">Russian</option><option value="sr">Serbian</option><option value="st">Sesotho</option><option value="si">Sinhala</option><option value="sk">Slovak</option><option value="sl">Slovenian</option><option value="so">Somali</option><option value="es">Spanish</option><option value="su">Sundanese</option><option value="sw">Swahili</option><option value="sv">Swedish</option><option value="tg">Tajik</option><option value="ta">Tamil</option><option value="te">Telugu</option><option value="th">Thai</option><option value="tr">Turkish</option><option value="uk">Ukrainian</option><option value="ur">Urdu</option><option value="uz">Uzbek</option><option value="vi">Vietnamese</option><option value="cy">Welsh</option><option value="yi">Yiddish</option><option value="yo">Yoruba</option><option value="zu">Zulu</option></select></td>
<td class="SL_td" align="center" width="3">
<div id="SL_switch_b" style="background: rgba(0, 0, 0, 0) url('moz-extension://f9e62f7b-c6a0-4638-9538-c26f24a4b94f/content/img/util/switchb.png') repeat scroll 0% 0%;" title="Switch languages"></div>
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<td class="SL_td" align="left" width="20%"><select id="SL_lng_to" style="background: #ffffff url('moz-extension://f9e62f7b-c6a0-4638-9538-c26f24a4b94f/content/img/util/select.png') no-repeat scroll 100% 0px;"><option value="af">Afrikaans</option><option value="sq">Albanian</option><option value="ar">Arabic</option><option value="hy">Armenian</option><option value="az">Azerbaijani</option><option value="eu">Basque</option><option value="be">Belarusian</option><option value="bn">Bengali</option><option value="bs">Bosnian</option><option value="bg">Bulgarian</option><option value="ca">Catalan</option><option value="ceb">Cebuano</option><option value="ny">Chichewa</option><option value="zh-CN">Chinese (Simplified)</option><option value="zh-TW">Chinese (Traditional)</option><option value="hr">Croatian</option><option value="cs">Czech</option><option value="da">Danish</option><option value="nl">Dutch</option><option selected="selected" value="en">English</option><option value="eo">Esperanto</option><option value="et">Estonian</option><option value="tl">Filipino</option><option value="fi">Finnish</option><option value="fr">French</option><option value="gl">Galician</option><option value="ka">Georgian</option><option value="de">German</option><option value="el">Greek</option><option value="gu">Gujarati</option><option value="ht">Haitian Creole</option><option value="ha">Hausa</option><option value="iw">Hebrew</option><option value="hi">Hindi</option><option value="hmn">Hmong</option><option value="hu">Hungarian</option><option value="is">Icelandic</option><option value="ig">Igbo</option><option value="id">Indonesian</option><option value="ga">Irish</option><option value="it">Italian</option><option value="ja">Japanese</option><option value="jw">Javanese</option><option value="kn">Kannada</option><option value="kk">Kazakh</option><option value="km">Khmer</option><option value="ko">Korean</option><option value="lo">Lao</option><option value="la">Latin</option><option value="lv">Latvian</option><option value="lt">Lithuanian</option><option value="mk">Macedonian</option><option value="mg">Malagasy</option><option value="ms">Malay</option><option value="ml">Malayalam</option><option value="mt">Maltese</option><option value="mi">Maori</option><option value="mr">Marathi</option><option value="mn">Mongolian</option><option value="my">Myanmar (Burmese)</option><option value="ne">Nepali</option><option value="no">Norwegian</option><option value="fa">Persian</option><option value="pl">Polish</option><option value="pt">Portuguese</option><option value="pa">Punjabi</option><option value="ro">Romanian</option><option value="ru">Russian</option><option value="sr">Serbian</option><option value="st">Sesotho</option><option value="si">Sinhala</option><option value="sk">Slovak</option><option value="sl">Slovenian</option><option value="so">Somali</option><option value="es">Spanish</option><option value="su">Sundanese</option><option value="sw">Swahili</option><option value="sv">Swedish</option><option value="tg">Tajik</option><option value="ta">Tamil</option><option value="te">Telugu</option><option value="th">Thai</option><option value="tr">Turkish</option><option value="uk">Ukrainian</option><option value="ur">Urdu</option><option value="uz">Uzbek</option><option value="vi">Vietnamese</option><option value="cy">Welsh</option><option value="yi">Yiddish</option><option value="yo">Yoruba</option><option value="zu">Zulu</option></select></td>
<td class="SL_td" align="center" width="8%">
<div id="SL_TTS_voice" style="background: rgba(0, 0, 0, 0) url('moz-extension://f9e62f7b-c6a0-4638-9538-c26f24a4b94f/content/img/util/ttsvoice.png') repeat scroll 0% 0%;" title="Listen to the translation"></div>
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<td class="SL_td" align="center" width="8%">
<div id="SL_copy" class="SL_copy" style="background: rgba(0, 0, 0, 0) url('moz-extension://f9e62f7b-c6a0-4638-9538-c26f24a4b94f/content/img/util/copy.png') repeat scroll 0% 0%;" title="Copy translation"></div>
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<td class="SL_td" align="center" width="8%">
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<div id="SL_bbl_font" class="SL_bbl_font" style="background: rgba(0, 0, 0, 0) url('moz-extension://f9e62f7b-c6a0-4638-9538-c26f24a4b94f/content/img/util/font.png') repeat scroll 0% 0%;" title="Font size"></div>
</td>
<td class="SL_td" align="center" width="8%">
<div id="SL_bbl_help" style="background: rgba(0, 0, 0, 0) url('moz-extension://f9e62f7b-c6a0-4638-9538-c26f24a4b94f/content/img/util/bhelp.png') repeat scroll 0% 0%;" title="Help"></div>
</td>
<td class="SL_td" align="right" width="15%">
<div id="SL_pin" class="SL_pin_off" style="background: rgba(0, 0, 0, 0) url('moz-extension://f9e62f7b-c6a0-4638-9538-c26f24a4b94f/content/img/util/pin-on.png') repeat scroll 0% 0%;" title="Pin pop-up bubble"></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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</div>
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<table id="SL_tbl_opt" width="100%">
<tbody>
<tr>
<td align="center" width="5%"><input id="SL_BBL_locer" title="Show Translator's button 3 second(s)" checked="checked" type="checkbox" /></td>
<td align="left" width="5%">
<div id="SL_BBL_IMG" style="background: rgba(0, 0, 0, 0) url('moz-extension://f9e62f7b-c6a0-4638-9538-c26f24a4b94f/content/img/util/bbl-logo.png') repeat scroll 0% 0%;" title="Show Translator's button 3 second(s)"></div>
</td>
<td align="center" width="70%">Options : History : Feedback : <a class="SL_options" title="Make a small contribution" href="https://www.paypal.com/cgi-bin/webscr?cmd=_s-xclick&amp;hosted_button_id=GD9D8CPW8HFA2" target="_blank" rel="noopener">Donate</a></td>
<td align="right" width="15%"><span id="SL_Balloon_Close" title="Close">Close</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</div>
</div>
</div>
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